
Klosterruine Rüeggisberg
Bereits vor der Gründung der Stadt Bern bestand auf dem "Roggeresberch", eine bedeutende Kulturstätte; das Cluniazenser-Priorat Rüeggisberg, die erste Niederlassung des mächtigen Mönchsordens auf deutschsprachigem Gebiet, welche ein Zufluchtsort für die Pilger auf dem Jakobsweg war. 1938 - 1947 restaurierte der Staat Bern die Klosterdomäne und legte die Fundamente wieder frei, so dass man sich heute ein Bild über die frühere Grösse machen kann. Das imposante "Haberhuus", wie das erhaltene Nordquerschiff im Volksmund heisst, bildet nur noch rund 1/12 der ehemaligen Anlage.
Sehenswertes
Über die Funde und viele weitere Details der Grabungs-und Baugeschichte kann sich der Besucher im angrenzenden schlichten Museum (neben Pfarrhaus) informieren. Das Museum ist jederzeit zugänglich.
Geschichten und Anekdoten
Recht früh verfiel das Kloster und es wurde 1484, noch vor der Reformation, nach 400 Jahren wechselvollem Dasein dem damals neu errichteten Chorherrenstift des Berner Münsters einverleibt. Nach der Reformation schloss Bern 1541 die Klosterkirche endgültig. Die Gebäude wurden z.T. abgerissen und zweckentfremdet. So finden sich Mauersteine des Klosters heute noch in Kellern alter Rüeggisberger Bauernhäuser. Das Nordquerschiff diente als "Haberhuus" (Getreidespeicher) und zuletzt als Gerümpelkamer.
Varianten
Ausflug kombinieren mit einer Wanderung auf dem Jakobsweg Richtung Schwarzenburg oder Riggisberg oder mit einem Ausflug auf den Aussichtspunkt Bütschelegg
Startpunkt
Dorf
3088 Rüeggisberg
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Anreise mit dem öffentlichen Verkehr
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Zielpunkt
Kloster 1
3088 Rüeggisberg
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Rückreise mit dem öffentlichen Verkehr
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Wichtige Links
Gemeinde Rüeggisberg
Jakobsweg
Dieser Tipp stammt von: Harald Jenk











